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Carbon Motorhaube aus China

Na ja.... Ich halte ja auch den Tüv in weiten Teilen für überzogen, aber hier muss ich sagen ist es gerechtfertigt.
Eine Motorhaube ist eines der wichtigtes Teile bei Fußgängerunfällen neber der Stoßstange.
Also ich würde schon lieber auf eine Haube fallen die Federt oder nachgiebt oder von mir aus auch star bleibt, als auf eine Haube die zerbricht und mir den Hals aufschneidet.
Ja, extrem selten selbst wenn es selten ist sollte es nicht unnötig mega Gefahrenpotenziale geben.
Ich halte das frei nach Sheldon Cooper:
Niemand glaub das etwas passiert, bis es passiert 😎
Mmm also...Wir reden in diesem Fall von einer Carbon Motorhaube. Carbon. Ein Material das auf Grund der Belastbarkeit, Sicherheit etc im Rennsport Verwendung findet. Würde man sich daran Schnitt- Verletzungen zu zehen können, wäre es sicher niemals im Rennsport zu finden.
Jetzt kann man noch sagen, das kommt aus China. Doch Carbon ist Carbon, auch in China.
 
Die Haube ist ziemlich leicht für ihre Größe, lieber ne Batterie rein die paar Kilo leichter ist.
 
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Mmm also...Wir reden in diesem Fall von einer Carbon Motorhaube. Carbon. Ein Material das auf Grund der Belastbarkeit, Sicherheit etc im Rennsport Verwendung findet. Würde man sich daran Schnitt- Verletzungen zu zehen können, wäre es sicher niemals im Rennsport zu finden.
Jetzt kann man noch sagen, das kommt aus China. Doch Carbon ist Carbon, auch in China.
Carbon im Rennsport als Argument für eine Carbon Motorhaube im Straßenverkehr anzuführen, ist Schwach und ungefähr so sinnvoll wie zu sagen ein Formel 1 Auto sei ein gutes Familienauto. Beides hat schlicht völlig unterschiedliche Anforderungen.
Carbon ist ein extrem steifes und belastbares Material. Genau deshalb wird es im Motorsport verwendet. Was dabei gern vergessen wird: Carbon ist auch spröde. Wenn die Belastungsgrenze überschritten wird, verformt es sich kaum, sondern bricht oder zerfasert. Dabei entstehen durchaus scharfkantige Faserbündel. Jeder, der schon einmal eine gebrochene Carbonplatte in der Hand hatte, weiß dass man sich daran problemlos schneiden kann.

Der entscheidende Punkt ist aber ein anderer. Im Motorsport spielt Fußgängerschutz schlicht keine Rolle. Dort geht es darum, den Fahrer zu schützen und Gewicht zu sparen. Deshalb bestehen Rennfahrzeuge aus völlig anderen Strukturen und Sicherheitskonzepten als Serienfahrzeuge für den Straßenverkehr.
Bei Serienautos dagegen wird die Motorhaube gezielt so konstruiert, dass sie bei einem Aufprall Energie aufnimmt. Es gibt definierte Verformungszonen, Mindestabstände zum Motor und teilweise sogar aktive Motorhauben. All das dient dazu, bei einem Fußgängeraufprall die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Zubehör Carbonhauben sind dagegen in der Regel reine Gewichts oder Optikteile. Sie sind nicht auf dieses Crashverhalten ausgelegt und haben deshalb häufig auch keine Zulassung. Die Frage ist auch wie der Unterbau Konstruiert wurde. Am Ende steht plötzlich ein Spitze herraus usw.
Und noch ein Punkt zum gern gehörten Satz „Carbon ist Carbon“. Das stimmt schlicht nicht. Qualität, Faserorientierung, Harzsystem, Wandstärke und Aufbau entscheiden massiv darüber, wie sich ein Bauteil verhält. Zwischen einer hochentwickelten Motorsportstruktur und einer Zubehörhaube können Welten liegen.

Deshalb ist der Einwand mit dem Fußgängerschutz absolut berechtigt. Sicherheitsregeln wirken oft übertrieben, bis genau der Unfall passiert, für den sie gemacht wurden.
 
Carbon im Rennsport als Argument für eine Carbon Motorhaube im Straßenverkehr anzuführen, ist Schwach und ungefähr so sinnvoll wie zu sagen ein Formel 1 Auto sei ein gutes Familienauto. Beides hat schlicht völlig unterschiedliche Anforderungen.
Carbon ist ein extrem steifes und belastbares Material. Genau deshalb wird es im Motorsport verwendet. Was dabei gern vergessen wird: Carbon ist auch spröde. Wenn die Belastungsgrenze überschritten wird, verformt es sich kaum, sondern bricht oder zerfasert. Dabei entstehen durchaus scharfkantige Faserbündel. Jeder, der schon einmal eine gebrochene Carbonplatte in der Hand hatte, weiß dass man sich daran problemlos schneiden kann.

Der entscheidende Punkt ist aber ein anderer. Im Motorsport spielt Fußgängerschutz schlicht keine Rolle. Dort geht es darum, den Fahrer zu schützen und Gewicht zu sparen. Deshalb bestehen Rennfahrzeuge aus völlig anderen Strukturen und Sicherheitskonzepten als Serienfahrzeuge für den Straßenverkehr.
Bei Serienautos dagegen wird die Motorhaube gezielt so konstruiert, dass sie bei einem Aufprall Energie aufnimmt. Es gibt definierte Verformungszonen, Mindestabstände zum Motor und teilweise sogar aktive Motorhauben. All das dient dazu, bei einem Fußgängeraufprall die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Zubehör Carbonhauben sind dagegen in der Regel reine Gewichts oder Optikteile. Sie sind nicht auf dieses Crashverhalten ausgelegt und haben deshalb häufig auch keine Zulassung. Die Frage ist auch wie der Unterbau Konstruiert wurde. Am Ende steht plötzlich ein Spitze herraus usw.
Und noch ein Punkt zum gern gehörten Satz „Carbon ist Carbon“. Das stimmt schlicht nicht. Qualität, Faserorientierung, Harzsystem, Wandstärke und Aufbau entscheiden massiv darüber, wie sich ein Bauteil verhält. Zwischen einer hochentwickelten Motorsportstruktur und einer Zubehörhaube können Welten liegen.

Deshalb ist der Einwand mit dem Fußgängerschutz absolut berechtigt. Sicherheitsregeln wirken oft übertrieben, bis genau der Unfall passiert, für den sie gemacht wurden.
Okay ich mach das mal kurz. Dann kommt es auf Grund solcher Anbieter in allen Ländern der Welt zu massenhaft toten Fußgänger, aufgeschlitze Kehlen, abgetrennt Gliedmaße, Gott sei Dank in Deutschland nicht. Wie immer sind wir der Welt dank unserer immer richtigen Vorgehensweisen überlegen.
 
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Reactions: Sylvi and HY1000
Natürlich liest man weltweit nicht ständig von Fußgängern, die wegen Carbon Motorhauben verletzt wurden. Das hat aber einen ziemlich simplen Grund:
Der Anteil solcher Hauben im normalen Straßenverkehr ist verschwindend gering.
Wie viele Autos fahren überhaupt mit Zubehör Carbon Motorhauben herum? Ein Bruchteil von einem Prozent.
Und wie viele davon sind in Unfälle mit Fußgängern verwickelt? Noch einmal ein winziger Bruchteil davon.
Aus so einer Statistik dann abzuleiten „passiert ja eh nichts“ ist ungefähr so sinnvoll wie zu sagen man brauche keinen Sicherheitsgurt, weil man selbst noch nie einen Unfall hatte.
Genau so funktionieren Sicherheitsvorschriften nicht.
Sie sollen Risiken reduzieren bevor sie regelmäßig auftreten und nicht erst reagieren wenn genug Fälle passiert sind.

Das Argument „passiert ja eh nichts“ hört man bei Sicherheitsfragen ständig.
Beim Brandschutz zum Beispiel auch. Da wird so lange gesagt, dass etwas übertrieben sei, bis genau der eine Vorfall passiert.
Man erinnere sich nur gerade an den Brand in der Schweiz bei einer Feier, bei der diese Innenraum Fontänen gezündet wurden. Die waren auch überall frei erhältlich und viele waren der Meinung, das sei harmlos. Bis die Funken die Decke entzündet haben und plötzlich klar wurde, warum solche Dinge in Innenräumen eben doch nicht so eine gute Idee sind.
Und vor allem warum an der Decke nix brennbares hänge sollte.

Ja, sicherlich gibt es Dinge beim Tüv die "Deutsch" sind aber beim Thema Fußgängerschutz hört der Spaß auf und ich sage die die strengen Vorgaben haben schon einige Menschenleben gerettet.
Und ja mein Gott, wie schon erwähnt: Mach die ne LiFe Batterie ins Auto, spart 8 KG, mehr als die Haube und befindet sich auch recht weit oben.
Bei einem Straßenfahrzeug über 5 KG zu diskutieren... nun ja😎
Ja kann man machen, jeder wie er meint, deshalb aber Dinge die Sinnvoll und nachvollziehbar sind ins lächerliche zu ziehen ist auch nicht die feine Art nur weil es einem nicht ins eigene Weltbild passt
 
Sie haben Recht.! . Ich habe Jahre täglich in diesem Bereich gearbeitet und sollte auf ihrer Seite der Argumentation stehen. Tue ich aber nicht weil ich seit Jahren exakte diese Gespräche führe. Die im "echten" Leben einfach nicht zu finden sind. Alles gut sie haben wie alle phantastisch argumentiert und ich möchte es dabei belassen. Ich bin dessen so überdrüssig. Aber ich hab das Ding unvorsichtigerweise losgetreten. Sie haben iRecht. Ich Unrecht.

Schönes Wochenende
 
Amen, ist aber jetzt etwas viel -Mimimi- ! Akzeptanz ist auch keine schlechte Tugend;)
..und wie man es macht. Es ist immer verkehrt. Dann nehme ich mir auch diesen Hinweis noch sehd zu Herzen