• Welcome to N-cars.net - the largest Hyundai N car forum. Check out the model specific sections below and scroll down for country specific forums. Scroll down for i30 N, Ioniq 5 N, i20 N, Veloster N and Kona N forums! Check out the i30 N Bible Here!

i30N BJ 2024 seit über 3,5 Monaten in der Werkstatt – was steht mir zu?

Alex777777

New Member
Mar 9, 2026
3
0
1
Germany
Moin zusammen,

mein i30 N Fastback, EZ 01/2024, steht aktuell seit dem 08.05.2026 bei Hyundai. Bereits davor war das Fahrzeug wegen desselben Problems mehrfach dort, insgesamt nochmal etwa 2,5–3 Monate.

Es geht um einen Defekt am Schließmechanismus. Zuerst wurden Türgriff und Steuergerät getauscht, beides ohne Erfolg. Danach wurde provisorisch eine fliegende Leitung verlegt. Bei der anschließenden Fehlersuche stellte sich heraus, dass der Innenraumkabelbaum komplett getauscht werden muss.

Dieser hatte zunächst Lieferzeit. Als er schließlich angekommen war und eingebaut werden sollte, wurde festgestellt, dass ein Teil eines weiteren Kabelbaums unter einer Sitzschiene eingeklemmt und stark beschädigt war.

Jetzt wartet die Werkstatt wieder auf die Freigabe bzw. das weitere Ersatzteil und es ist erneut unklar, wann ich mein Auto zurückbekomme.

Einen Leihwagen habe ich zwar, aber insgesamt war mein knapp zweieinhalb Jahre altes Fahrzeug wegen dieses Problems inzwischen zusammengerechnet 6 Monate lang bei Hyundai.

Mittlerweile sind über 3,5 Monate vergangen, in denen mein eigenes Auto durchgehend bei Hyundai steht.

Ich habe zwar einen Leihwagen zur Verfügung, trotzdem finde ich die gesamte Situation inzwischen ziemlich extrem. Vor allem läuft mein eigenes Fahrzeug währenddessen natürlich ganz normal weiter: Versicherung, Steuer usw. werden bezahlt, obwohl ich das Fahrzeug seit Monaten nicht nutzen kann. Auch Wartungs-/Inspektionstermine werden dadurch natürlich irgendwann zum Thema.

Ich habe auch bereits eine Email an Hyundai Deutschland geschrieben, jedoch eine wirkliche Kompensation für die extrem lange Standzeit wurde mir bisher aber nicht angeboten.

Mir geht es dabei auch gar nicht darum, völlig unrealistische Forderungen zu stellen. Aber bei einem Fahrzeug von Anfang 2024, das sich noch innerhalb der Herstellergarantie befindet und nun wegen eines Garantiefalls mehrere Monate in der Werkstatt steht, frage ich mich schon, wo irgendwann die Grenze liegt.

Daher meine Fragen an euch:
  • Hat jemand von euch schon einmal einen ähnlich langen Werkstattaufenthalt bei Hyundai gehabt?
  • Gab es von Hyundai anschließend irgendeine Form von Kulanz oder Entschädigung?
  • Kann man bei einer solchen Reparaturdauer überhaupt etwas verlangen, obwohl ein Leihwagen gestellt wird?
  • Wäre beispielsweise eine Kostenübernahme für die nächste Inspektion / den nächsten Service oder eine Garantieverlängerung eine realistische Forderung?
  • Gibt es irgendwann eine Grenze, ab der man Hyundai bzw. der Werkstatt schriftlich eine Frist setzen sollte?
  • Hat jemand so einen Fall schon einmal rechtlich prüfen lassen?
  • Und ganz grundsätzlich: Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt von Hyundai fordern?
Mir ist klar, dass Lieferprobleme bei Ersatzteilen vorkommen können. Aber ein Fahrzeug wegen eines Defekts am Schließsystem über mehrere Monate nicht zurückzubekommen, finde ich mittlerweile schon ziemlich heftig.

Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Einschätzungen.
 
Moin,

erstmal mein herzliches Beileid zu dieser Story! :(

Ich will nicht viel dazu schreiben, mache auch gerade nicht die besten Erfahrungen mit Hyundai, daher wenn Du eine Rechtschutz hast, würde ich mich von einem Fachanwalt beraten lassen, der weiss was zuholen ist und was nicht.

Die Hersteller machen das mittlerweile glaube ich, wer am meisten den Mund aufmacht wird auch gehört.
 
Last edited:
Moin,

erstmal mein herzliches Beileid zu diser Story! :(

Ich will nicht viel dazu schrieeen, mache auch gerade nicht die besten Erfahrungen mit Hyundai, daher wenn Du eine Rechtschutz hast, würde ich mich von einem Fachanwalt beraten lassen, der weiss was zuholen ist und was nicht.

Die Hersteller machen das mittlerweile glaube ich, wer am meisten den Mund aufmacht wird auch gehört.
Hey, was ist denn bei dir los? :/
 
Mein DCT Getriebe macht elendige geräusche ( seit KM Stand 9 TKM) beim schalten und die Werkstatt hilft hier auch nicht viel..

Am 31.08. ist der letzte Versuch ohne Anwalt.
 
, frage ich mich schon, wo irgendwann die Grenze liegt.
Gleich vorweg: Das hat meiner Meinung nach nichts speziell mit Hyundai zu tun. Das ist inzwischen ein allgemeines Werkstattproblem. Eine Werkstatt zu finden, die wirklich noch ordentlich schrauben und Probleme sauber lösen kann, ist heute leider – und das ist keine Floskel – fast schon ein Sechser im Lotto. Es ist teilweise wirklich erschreckend, was mittlerweile in Werkstätten abläuft: schlecht oder unzureichend ausgebildetes Personal, Kostendruck, Sparmaßnahmen, Personalmangel und nicht zuletzt Entscheidungen auf Geschäftsführungsebene. Und das betrifft praktisch alle Marken. Ich habe in den letzten Jahren selbst einiges mit Mercedes-Vertragshändlern und sogar Niederlassungen erlebt, da klappen einem teilweise die Fußnägel hoch. Gerade wenn man noch erlebt hat, welchen Anspruch Mercedes früher einmal an Service und Werkstattqualität hatte, ist das schon ziemlich traurig. Von diesem alten Spirit ist vielerorts nicht mehr viel übrig. Letztendlich muss man heute Glück haben und noch ein Autohaus finden, das beispielsweise privat geführt wird und bei dem der Inhaber selbst im Laden steht und ein Interesse daran hat, dass die Sache funktioniert. Meinen Hyundai hatte ich damals tatsächlich noch bei so einem Händler im tiefsten Bayern gekauft. Leider sind das für mich über 500 Kilometer – für eine normale Inspektion natürlich völlig unrealistisch.


Aber zurück zu deinem Fall: Du hast meiner Meinung nach schon viel zu lange gewartet. Ich hätte mir deutlich früher einen Anwalt genommen und vor allem schriftlich Fristen gesetzt. Fristen sind bei solchen Geschichten das A und O. Ohne klare Fristen zieht sich so etwas schnell über Monate, und hinterher irgendwelche Ansprüche durchzusetzen, wird unnötig kompliziert. Ich habe mittlerweile selbst eine Rechtsschutzversicherung und fackle bei solchen Dingen nicht mehr lange. Das liegt auch an meinen Erfahrungen mit Mercedes: Mein Wagen stand wegen Garantiegeschichten letztendlich rund vier Monate in der Werkstatt, und ich musste deswegen sogar einen Urlaub absagen. Mein Eindruck ist inzwischen leider, dass viele Betriebe regelrecht damit kalkulieren, dass sich ein Großteil der Kunden nicht wehrt. Vielleicht verlieren sie ein- oder zweimal eine Sache beim Anwalt, aber acht andere Kunden schlucken es einfach. Wirtschaftlich funktioniert dieses System dann trotzdem. In deinem Fall hätte ich ehrlich gesagt spätestens nach vier Wochen angefangen, richtig Druck zu machen. Natürlich kann so ein Kabelbaum teuer sein, aber technisch reden wir hier nicht von Raketentechnik. Einen beschädigten Kabelbaum auszutauschen – möglicherweise sogar einen, der bereits bei der Produktion oder Montage des Neuwagens beschädigt wurde – sollte jedenfalls keine monatelange Standzeit rechtfertigen.