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Abgas Klappensteuerung deaktivieren i30 N

NULLOBANDITO

Moderator
Staff member
#21
Generell im Leerlauf (also bei 900-1000 Umdrehungen) sollte die Klappe fast immer auf sein.

Wenn du dann Gas gibst, ist sie nur bei Sport/Sport+ (teils) geöffnet.

Selbst in Sport+ (also N mode) geht die Klappe unter Vollast leicht zu, da das Auto sonst zu laut wäre. Großen unterschied hört man allerdings nicht wirklich.
 
#22
Selbst in Sport+ (also N mode) geht die Klappe unter Vollast leicht zu, da das Auto sonst zu laut wäre.
Danke für deine Antwort. Das würde ja bedeuten, dass im N-Mode oder N Custom Modus eine sogenannte Klappen-Fernbedienung doch etwas bringen würde.

Ein anderer Endschalldämpfer mit ABE sollte rein gar nichts bringen (höchstens von der Frequenz.). Habe dazu ein VIDEO bei Youtube eines Tuners gesehen, der sich mit einem Hersteller für Auspuffanlagen unterhalten hat. Dieser meinte, dass die PKWs "ab Werk" die Dezibelangaben bereits übersteigen würden und es ihm als Hersteller daher NICHT MÖGLICH wäre, lauter zu produzieren, als der original Auspuff. Das würde bedeuten, dass egal ob Remus oder Sonstwas die Teile nicht viel bringen, außer für die Verkäufer, die damit ein Schweinegeld verdienen (1500€).
 

NULLOBANDITO

Moderator
Staff member
#23
Ich hab schon Original und Remus Seite an Seite gehört, beim Remus Auspuff hat man einfach ein anderes Klangbild - mMn rotzt der mehr raus und klingt etwas dreckiger (aber nicht im schlechten Sinne).

Das mit der dB Übertretung stimmt, allerdings nur beim Knallen, da hat der Wagen dann schon noch knappe 109dB.
 

c4bl3

Well-Known Member
#24
Um noch ein paar Worte hinzuzufügen.

Der ESD beim N ist ein Reflektionsdämpfer. Wie du schon erkannt hast, wird der nicht mit der Zeit (bzw. nur geringfügig) lauter wie ein Absorbtionsdämpfer. Nichtsdestotrotz, merkt man nochmal mehr Klang sobald die Abgasanlage einige tausend Kilometer eingefahren wurde.

Davon abgesehen, ist das Standgeräusch erstmal völlig uninteressant. Schließlich möchte man das Auto ja fahren. Und hier hat man nun mal seit 2016 mit der EU Grundverordnung eine Maximalgrenze von 74db (leistungsstarke Sportler wie Porsche Turbo 75db). Diese wird schrittweise gesenkt und wird ab Juli 2020 um ein db gesenkt.
Der aktuelle N hat hier ein Fahrgeräusch von 71db. Und dieses wird man eben nicht (legal) lauter bekommen.

Die Klappe beim N ist, wie von @NULLOBANDITO schon richtig gesagt, so gut wie nie vollständig auf. Es gibt diverse Methoden, um dies zu bewerkstelligen. Bspw. Rückwärtsgang einlegen und kurz die Kupplung kommen lassen, dann geht die Klappe komplett auf. Dann Motor ausschalten und schnell den Stecker ziehen. Man darf aber keinen großen Unterschied erwarten und da die Klappensteuerung im Grunde nichts anderes macht, kann man sich das Geld sparen.

Der beste Weg um das Auto deutlich lauter zu bekommen, ist den OPF auszubauen. Das Risiko und die Konsequenzen muss aber jeder für sich tragen.
 
#25
Der beste Weg um das Auto deutlich lauter zu bekommen, ist den OPF auszubauen. Das Risiko und die Konsequenzen muss aber jeder für sich tragen.
Da es sich bei mir um einen i30n ohne OPF handeln würde, wäre es dann wohl der Mittelschalldämpfer der ggf. bearbeitet werden müsste. Dabei handelt es sich um einen Absorbationsdämpfer. Würde es etwas bringen diesen "auszubrennen"?? Steinwolle oder was auch immer ist ja eigentlich nicht brennbar?!


Die Klappe beim N ist, wie von @NULLOBANDITO schon richtig gesagt, so gut wie nie vollständig auf.
Ebenso vielen Dank für die Klarstellung. Der Vorteil der Fernbedieung würde darin bestehen, dass ich das Geräusch manuell regulieren kann. Ich möchte nicht ständig mit voller Lautstärke auffallen, z.B. will ich morgens früh die Nachbarn nicht provozieren. Das gehört sich auch nicht.


chließlich möchte man das Auto ja fahren. Und hier hat man nun mal seit 2016 mit der EU Grundverordnung eine Maximalgrenze von 74db (leistungsstarke Sportler wie Porsche Turbo 75db).
Hast du hierzu eventuell eine Quelle?

Ich habe das zwar auch schon mal "gehört", aber wieso gibt es dann diverse hochmotorisierte Fahrzeuge mit "legaler" Klappensteuerung, die z.B. in Mannheim angehalten werden, deren Fahrzeuge aber definitiv nicht verbastelt und legal sind? Handelt es sich dabei ausschließlich um Fahrzeuge, die vor 2016 zugelasen wurden? Soweit ich informiet bin, handelt sich um einen Messzyklus, sodass die Fahrzeuge außerhalb z.B. der Testsituation legal deutlich lauter sein dürfen. Denn sonst hätten sie keine Zulassung und auch das "Ballern" beim i30n ist deutlich lauter als 75db.

Wichtig ist auch zu erwähnen, dass die Polizei immer im Stand misst und nicht während der Fahrt, weil das KBA eben genau diese "Lautstärken" jenseits von 75db im "realen" Fahrbetrieb bei Zulassung akzeptiert hat. Daher misst die Polizei immer im Stand und vergleicht den Wert mit dem Fahrzeugschein. Selbst dort hat der i30n beim "Ballern" Dezibelwerte in der Spitze über 109db, allerdings im Durchschnitt deutlich geringer.
 
Last edited:

NULLOBANDITO

Moderator
Staff member
#26
Bzgl. des Regulieren der Lautstärke: wenn du den Wagen in der Früh oder am Abend startest sollte das kein Problem geben, da die Klappe im normalen Modus fast sofort zu ist. Im Leerlauf brummt der dann leise und fröhlich vor sich hin, das ist wirklich nicht so laut, dass man sich Sorgen machen müsste.

Und bzgl. der legalen Fahrzeuge mit Klappe, würd ich schlichtweg mal auf Lobbying und Bürokratie schieben.
 
#27
Und bzgl. der legalen Fahrzeuge mit Klappe, würd ich schlichtweg mal auf Lobbying und Bürokratie schieben.
Das sind einfach "Labormessungen", die mit der Realität nichts zu tun haben. Denn wenn es wirklich so wäre, dass ein Fahrzeug nicht mehr als 75db im Fahrbetrieb aufweisen dürfte, dann hätten die Polizei keine Probleme damit (Quelle: Nach Dieselgate droht jetzt der Dezibel-Skandal ).

Zitat:
"Bei der Typenzulassung von Autos und Motorrädern wird der Geräuschpegel in einem ganz bestimmten Szenario gemessen."

"Für exakt diese Testbedingungen lassen sich Antrieb und Auspuff optimieren, sodass die zulässigen Höchstwerte eingehalten werden. So werden beispielsweise mechanische Klappen im Auspuff eingebaut, die in den Testfahrsituationen geschlossen sind. "

Soll heißen: Die 75db sind Labormessungen, im Messzyklus ist die Klappe geschlossen, die 75db werden in der Realität niemals eingehalten und können nicht angezweifelt werden.

Die Polizei kann diese Laborbedingungen nicht nachstellen (und darf die Ergebnisse vom KBA nicht anzweifeln, da die PKWs zugelassen wurden), muss sich daher auf die Prüfung im Stand beschränken und vergleicht mit dem Fahrzeugschein.

Und da hat der i30n mit 109 DB einfach einen unfassbar hohen eingetragenen Wert.
 
#28
Das sind einfach "Labormessungen", die mit der Realität nichts zu tun haben. Denn wenn es wirklich so wäre, dass ein Fahrzeug nicht mehr als 75db im Fahrbetrieb aufweisen dürfte, dann hätten die Polizei keine Probleme damit (Quelle: Nach Dieselgate droht jetzt der Dezibel-Skandal ).

Zitat:
"Bei der Typenzulassung von Autos und Motorrädern wird der Geräuschpegel in einem ganz bestimmten Szenario gemessen."

"Für exakt diese Testbedingungen lassen sich Antrieb und Auspuff optimieren, sodass die zulässigen Höchstwerte eingehalten werden. So werden beispielsweise mechanische Klappen im Auspuff eingebaut, die in den Testfahrsituationen geschlossen sind. "

Soll heißen: Die 75db sind Labormessungen, im Messzyklus ist die Klappe geschlossen, die 75db werden in der Realität niemals eingehalten und können nicht angezweifelt werden.

Die Polizei kann diese Laborbedingungen nicht nachstellen (und darf die Ergebnisse vom KBA nicht anzweifeln, da die PKWs zugelassen wurden), muss sich daher auf die Prüfung im Stand beschränken und vergleicht mit dem Fahrzeugschein.

Und da hat der i30n mit 109 DB einfach einen unfassbar hohen eingetragenen Wert.

Die 71dB Fahrgeräusch messen keine Streifenpolizisten, da es für diese eigentlich nicht möglich ist. Das Fahrzeug wird unter Belastung deutlich lauter als 71dB. Diese Messungen werden sowohl im Stand als auch bei der Fahrt bei einer Drehzahl von ca. 3.500 gemessen. Ich selbst habe mir extra ein dB-Messgerät zugelegt und mal nachgemessen. Im Stand erreicht mein i30 Fastback N Performance bei 3.500 Umdrehungen ca. 73dB. Ich habe auch schon die Klappensteuerung deaktiviert und hier konnte ich bei 3.500 Umdrehungen ca. 91 dB erreichen. Das Knallen meines N ist ca. 118,5 dB laut (6.000 Umdrehungen).

Bei der Fahrt (konnte nicht immer 100% gleich gemessen werden( Abstand ca. 2m)) bei einer Geschwindigkeit von 70kmh im 2 Gang ca. 98dB erreichen (Ohne Knallen). Mit Knallen sind es unter selben Bedingungen ca. 110 dB
 

c4bl3

Well-Known Member
#29
Da es sich bei mir um einen i30n ohne OPF handeln würde, wäre es dann wohl der Mittelschalldämpfer der ggf. bearbeitet werden müsste. Dabei handelt es sich um einen Absorbationsdämpfer. Würde es etwas bringen diesen "auszubrennen"?? Steinwolle oder was auch immer ist ja eigentlich nicht brennbar?!
Gibt genügend Firmen, die den MSD bearbeiten um so Lautstärke zu gewinnen. Einfachste Variante wäre natürlich das ganze Innenleben zu entfernen, sozusagen eine Attrappe zu draus zu machen.

Ich möchte nicht ständig mit voller Lautstärke auffallen, z.B. will ich morgens früh die Nachbarn nicht provozieren. Das gehört sich auch nicht.
Wenn du im Normal/Eco Modus fährst, ist das Auto leise. Du kannst auch im Custom manuell die Klappen schließen. Davon abgesehen ist beim Kaltstart die Klappe sowieso immer kurz auf.

Daher misst die Polizei immer im Stand und vergleicht den Wert mit dem Fahrzeugschein. Selbst dort hat der i30n beim "Ballern" Dezibelwerte in der Spitze über 109db, allerdings im Durchschnitt deutlich geringer.
Du darfst hier die Messverfahren nicht durcheinander bringen. Wenn der Polizist hinter dem Auto misst und du Vollgas gibst ist es klar, dass die Werte nicht eingehalten werden. Die 109db respektive 91db werden bei 3750rpm gemessen. Das hat nichts mit dem Knallen zu tun.

Um mal zu dem Kern deiner Frage zurückzukommen. Du kriegst das Auto legal nicht lauter als es eingetragen ist. Punkt.
 

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